CRM-Tools und SaaS als Wettbewerbsvorteil

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IT-Tools für das Customer Relationship Management stehen bei Marketing-Profis ganz hoch im Kurs: Mehr als die Hälfte der Befragten bei einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Ascend2 gab an, CRM-Software sei hilfreich bei der Verwertung von Big Data und damit der Optimierung des Return on Investment (ROI). Nach Angaben des Fachdiensts Emarketer basiert die Befragung auf einer weltweiten Auswahl von 272 Entscheidern. Die meisten dieser Marketingmanager arbeiten in Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten.

CRM-Tools als nützliche Unterstützung nannten 55 Prozent der Befragten, gefolgt von Analyse-Software für das Marketing mit 49 Prozent der Angaben. Software für das E-Mail-Marketing landete auf Rang 3 mit 48 Prozent der Nennungen. Hohe Qualität und Vollständigkeit der Daten ist für 84 Prozent „sehr wichtig“. Nur ein Prozent der Marketer gab an, Big Data sei nicht wichtig für ihre Targeting- und Auswahl-Prozesse.

Weiterhin stark im Trend sind dabei SaaS-Tools. Bis 2016 wird der weltweite Umsatz mit Software as a Service auf 32,8 Milliarden Dollar steigen prognostiziert Statista.de. In 2010 waren es gerade mal 11,75 Milliarden Dollar. Einer Erhebung von Erhebung von IBM unter 800 Firmen in 2014 hat ergeben, das sich die Teilnehmer durch SaaS Tools nicht nur eine Senkung der Total Cost of Ownership (TCO) erwarten, sondern vor allem von einem Wettbewerbsvorteil profitieren wollen. Den höchsten Grad an SaaS-Nutzung erreichen dabei die Schrittmacher (Pacesetters) unter den Unternehmen während die Verfolger (Chasers) in der SaaS-Infrastruktur noch hinterher hinken. Interessant dabei: 71 Prozent der Schrittmacher berichten, dass die SaaS-Entscheidungen in Enger Kooperation zwischen den Fachbereichen und der IT gefällt werden.

Eine Liste der Top-Prioritäten hat vergangenes Jahr auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in Deutschland ermittelt. Laut der Befragung „Trend in Prozent“ habe die Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen stark zugenommen. Und: Für den Großteil der Unternehmen seien vor allem Qualität und Transparenz bei digitalen Dienstleistungen wichtig.

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im BVDW schließlich benennt im Trendmonitor 2014 die besonders wichtigen Themen für die Weiterentwicklung des Online-Werbemarktes: Führende Marketing-Technologie ist hier Real Time Advertising (für 72,5 Prozent sehr relevant). Für jeweils 60 Prozent sehr relevant sind Customer Journey Tracking sowie Währungen zur Bewertung von Online-Kontakten. Big Data (50 Prozent), Datenschutz (47,5 Prozent) sowie Audience Verification (47,5 Prozent) haben geringere Priorität.