Fehlerhafte Kundendaten kosten Geld

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Besonders in der Marketingkommunikation per E-Mail und dem Produktversand führen schlecht gepflegte Kundendaten zu erhöhten Kosten. Trotzdem liegen immer noch in neun von zehn deutschen Unternehmen fehlerhafte Kundendaten vor. In der aktuellen Umfrageanalyse „Datenqualität und -management Trends 2016“ von Experian Marketing Services rechneten die Befragten hierzulande mit einem Anteil von durchschnittlich 15 Prozent fehlerhafter Daten. Als häufigste Datenfehler, so die Studie weiter, werden veraltete Informationen (63 Prozent) genannt, gefolgt von unvollständigen beziehungsweise fehlenden Daten (62 Prozent) und doppelten Datensätzen (53 Prozent). Auch international gehen viele Unternehmen von zumindest teilweise fehlerhaften Kundendaten aus.

Dieses Manko macht sich vor allem bei E-Mails negativ bemerkbar, da sie für drei Viertel der Unternehmen in Deutschland der wichtigste Kanal für die Marketingkommunikation seien, heißt es in der Studie. Demnach bekam über die Hälfte der Befragten in Deutschland (55 Prozent) negative Folgen inakkurater Daten in Form von Versandproblemen zu spüren. Rund ein Viertel (24 Prozent) der hiesigen Unternehmen beklage damit verbundene unnötige Kosten, gefolgt von schlechtem Kundendienst (23 Prozent) und dem Umstand, nicht mit den Kunden kommunizieren zu können (19 Prozent). Verlorene Umsätze befürchtet rund jedes fünfte Unternehmen in Deutschland (18 Prozent).